Erst-Trimester-Screening

Ein kombinierter Test aus

- der Messung der Nackenfalte per Ultraschall

- und einem Bluttest bei der werdenden Mutter

Bei dieser Untersuchung wird zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche die Dicke des Flüssigkeitsspaltes im fetalen (kindlichen) Nacken per Ultraschall gemessen. Abhängig von der Breite dieser Nackentransparenz errechnet man das individuelle Risiko für eine Chromosomenstörung (Trisomie 21 = Down-Symndrom, Trisomie 18 = Edwards-Syndrom und Trisomie 13 = Patau-Syndrom).Diese Messung wird kombiniert mit der Bestimmung von zwei schwangerschafts-spezifischen Hormonen im mütterlichen Blut (die Hormone "free ßHCG" und "PAPP-A") - der Double-Test. Unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters ergibt sich so für die Trisomie 21 eine Erkennungsrate von  ca. 85-90 %.

Diese Untersuchung ist ratsam, wenn bei Ihnen - aufgrund des Alters oder der Familienanamnese- ein erhöhtes Risiko für eine Chromosomenstörung vorliegt, Sie aber auf eine invasive Diagnostik verzichten möchten (Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie bergen das Risiko einer Fehlgeburt).

Der Test ist auch geeignet für werdende Eltern, die zwar vom Alter her noch keine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Chromosenstörung ihres Kindes  haben,  das Risiko aber dennoch sicherer eingrenzen wollen.

Vorsicht : Sollte die Untersuchung ein erhöhtes Risiko für eine Chromosomenstörung ergeben, so ist es notwendig, dies durch invasive Diagnostik, also eine Fruchtwasseruntersuchung (=Amniozentese) oder der Entnahme von Mutterkuchen-Gewebe (=Chorionzottenbiospie) abzuklären !

 

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